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27 JUNI - 27 SEPT 2026

TRADIcTION Konzept Agenda Medien Info ERDE/N 2025
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Workshop & Art+Science Talk Traditionelle Besenflechttechniken

SONNTAG, 6. September 11-16 Uhr

Fotos: Jonathan C.L. Chan

Workshop mit MARGRIT LINDER, Grashandbesen flechten aus Pfeifengras
LEIDER ABGESAGT!

Kosten 30.– CHF für gedruckte Anleitung und Picnic, bitte Anmeldung an expandedfields@frohussicht.ch

Handbesen aus Pfeifengras waren einst auch in der Region Zimmerberg-Sihltal Teil der lokalen Alltagskultur. Im Workshop begeben wir uns gemeinsam auf die Spuren dieses nahezu verschwundenen Handwerks und lernen das Material sowie seine kulturellen Hintergründe kennen. Zuerst ziehen wir gemeinsam das Pfeifengras, danach werden die traditionellen Schweizer Bindetechniken praktisch vermittelt und von den Teilnehmenden selbst erprobt.

Geleitet wird der Workshop von Margrit Linder. Mittagessen mit Picnic.

Anschliessend um 16 Uhr 

Art+Science Talk, MARGRIT LINDER, Im Besengebiet/Field of Brooms, Moderation Jonas Lendenmann
LEIDER ABGESAGT!

Das Projekt entstand aus einer Zusammenarbeit der Schmuckdesignerin Margrit Linder und der Industriedesignerin Flavia Brändle, die unabhängig voneinander auf die Tradition der Schweizer Grashandbesen aufmerksam wurden. Seit ihrer Begegnung im Jahr 2016 erforschen sie gemeinsam die Herstellung dieser Besen. Von den letzten Besenflechterinnen lernten sie das Ernten des Pfeifengrases, die Technik des Besenbindens und die Geschichten einer fast verschwundenen Lebenswelt. Daraus gingen ein Forschungsprojekt, eine Ausstellung im Schweizer Strohmuseum und eine Publikation hervor.

Der Grashandbesen erscheint auf den ersten Blick als einfaches Gebrauchsobjekt, erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als Träger von komplexen kulturellen und ökologischen Zusammenhängen. Das Forschungsprojekt Im Besengebiet / Field of Brooms widmete sich den historischen Herstellungspraktiken der Besen – durch die Verbindung von Feldforschung, Materialstudien und gestalterischer Praxis werden lokale Traditionen in einen globalen Kontext gestellt, in dem ähnliche Objekte seit Jahrhunderten auf unterschiedlichen Kontinenten existieren. Dabei wird der Besen nicht nur als Werkzeug des Alltags verstanden, sondern auch als Zugang zu Fragen der Wissensüberlieferung, Ressourcennutzung und materiellen Kulturgeschichte.

 

 

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